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Schleswig-Holstein



Blankeck, Eckernförde, Falkenstein, Fehmarn, Glücksburg, Hohenfelde, Howacht, Inger Klitt, Kitzeberg, Moenkeberg, Noer, Osterholz, Strande, Surendorf, Gammel Albo (DK), Middelfahrt (DK), Schwimmdock (DK)


Blankeck

von Matthias Gläse (rev. 7/96)

Lage:Blankeck - Johanatal direkt am TrUepl Putlos gelegen
Info: Super Sicht !! ( für Ostsee ) Kaum Strömung. Viele Steine und einige alte Baeume unter Wasser. Viel Fisch ( für Ostsee ). Achtung Schiesszeiten beachten ! Mit dem Auto kommt man gut ans Wasser !

Eckernförde

von Jens Oliver Bothe (rev. 12/96)

Eckernförde bietet ein optimales Tauchrevier für den Taucher, ob ungeübt oder geübt. Die besten Einstiegsstellen sind am Hauptstrand und ca. 1 Gehminute vom nächsten Parkplatz entfernt.

Hauptstrand: DLRG Station

Einer der einfachsten Einstiegsstellen in Eckernförde, am Steg der DLRG Station vom Strand ins Wasser gehen und dann ersteinmal Richtung des Marinestützpunktes raustauchen. Die Wassertiefe nimmt hier nur langsam zu und eine maximale Tiefe von 8 bis 10m ist schnell erreicht. Die Sicht ist meistens sehr gut und der Boden war diesen Sommer mit Schleimalgen bedeckt. Besonderes gibt es hier in Strandnähe nicht zu sehen, aber der Platz eignet sich besonders gut zur Anfängerausbildung oder zum Orientierungstauchen mit Kompaß , da es viele markante Punkte an Land gibt (Marinestützpunkt, TVA).
Links vom Steg befindet sich eine Motorbootschneise, die auch unbedingt beachtet werden sollte, da es dort teilweise sehr flach ist und die DLRG-Rettungsboote dort oft mit hoher Geschwindigkeit hinausfahren müssen. Auch halten sich einige einheimische Tauchgruppen nicht an die Schneise, was dann zu Ärger mit der DLRG (also auch mir) oder der Kurverwaltung führen kann.
Die Parkplätze sind alle in Strandnähe, sind allerdings inzwischen Gebührenpflichtig (bis ca.18.00 Uhr), aber im Sommer kann man das Tauchen während des Tages vom Hauptstrand sowieso vergessen, da der Badebetrieb zu stark ist.

Hauptstrand: Hafenmole

Auch hier scheint ein guter Einstieg zu sein, der auch recht schnell auf Tiefe geht (6-8m ?), aber von der Mole wird oft geangelt. Ich selber war hier noch nicht drin.

TVA- Torpedoversuchsanstalt

Die TVA befindet sich ca. 1,5 KM südlich von der DLRG Station am Hauptstrand und ihr Seeseitiges Speergebiet ist vom Strand aus zugänglich.
Als erstes natürlich der Hinweis, daß es sich hier um ein militärisches Sperrgebiet handelt, wo das Tauchen natürlich verboten ist. Dabei gilt das Sperrgebiet auf Seeseite, daß durch Tonnen markiert wird und nicht das landseitig umzäunte. Bis zu diesem Jahr wurde dort das Tauchen anscheinend stillschweigend geduldet wurde, doch seit diesem Jahr droht eine Strafverfolgung, weil anscheinend einige Taucher direkt vom Strand am Speergebietszaun in das Gewässer der TVA zum Tauchen eingestiegen sind. Besondere Vorsicht ist natürlich während der Schießzeiten geboten, aber diese werden vorher durch Flaggen- und/oder Lichtsignale an der TVA bekanntgegeben und sind der lokalen Presse zu entnehmen.

Südstrand

Dieser Strandabschnitt liegt südlich der TVA und ist wesentlich ruhiger als der Hauptstrand. Auch hier sind die Parkplätze gebührenpflichtig.

Falkenstein

von Holger (rev. 2/97)

Lage:Kieler Förde, Falkensteiner Strand
Info: Am Falkensteiner Strand muß man 50 m vom Parkplatz bis zur Wassergrenze laufen. Da das Wasser dort sehr flach ist, muß man noch 100 m durchs Wasser gehen um auf eine einigermassen angemehme Abtauchtiefe zu stoßen. Die Bojen, die dort liegen, markieren eine Tiefe von ca. 6m (kann durch die Windrichtung um +/- 1m variieren). Südlich Richtung Friedrichsorter Leuchturm sind Seegraswiesen in denen sich eine große Anzahl von Kleinlebewesen beheimatet fühlt. Außerdem kann die ganze Pallette von Ostsee-Fisch hier in ihrer Kinderstube beoachtet werden. Der Tauchplatz ist ideal für Macrofotografie.
Die nächste Tauchschule ist das Baltic Dive Center in der Flaschen Werktags bis 18.00 Uhr, Samstags bis 13.00 Uhr, gefüllt werden können.Die Tauchschule ist ungefähr 10 Autominuten vom Strand entfernt. Für den Parkplatz werden bei schönem Wetter 5.-DM fällig, nach Verlassen des Parkplatzes zum Flaschen füllen muß wieder bezahlt werden.

Fehmarn

von Matthias Gläse (rev. 7/96)

Katharinenhof

Lage:Fehmarn, Katharinenhof
Tiefe: 5 m sind schnell erreicht
Sichtweiten: bis zu 6 m ist öfter anzutreffen
Info: Ein klasse Tauchplatz den man von Land aus gut erreichen kann. Eine Tauchbasis und ein Campingplatz sind auch in der Nähe. Guter Bodenbewuchs und Fisch ( mit ein bisschen Glück, halt Ostsee). Strömung meist mäßig bis gar nicht. Noch

Clausdorf

Lage:Fehmarn, Clausdorf
Tiefe: 7 m
Sichtweiten:
Info: Wie Katharinenhof

Hohenfelde

von Holger (rev. 2/97)

Lage:Hohenfelde
Info: Hohenfelde ist ein Flachwassergebiet. Die Tiefe beträgt zwischen 4 und 6 m.In den Seegraswiesen sind außer Krebsen und Seesternen auch gut Seenadeln und Schollen zu beobachten. Allerdings ist bei Westwind mit stärkerer Stroemung zu rechnen was das Tauchen nicht gerade angenehm macht, da man auf dem Rückweg gegen die Strömung arbeiten muß. Durch die geringe Tiefe hat man auch genug Licht um mit einem Weitwinkel zu fotografieren.

Glücksburg

Howacht

von Matthias Gläse (rev. 7/96)

Lage:Howacht - Alt Howacht
Tiefe: 5 m
Sichtweiten:
Info: Nette Muschelbänke direkt hinter der Sandbank. Gute Sicht. Tiefe bis 5 m von Land gut zu erreichen. Tauchbasis / Hotel , Campingplatz in der Nähe. Tauchbasis Pirat Olaf Hutzfeldt, Infos unter 04381- 40790. Bootstouren zu netten Tauchplätzen in der Howachter Bucht (Demnächst auch ein Wrack - Wenn er es endlich findet ). Luft und Ausrüstung, PADI Tauchschule, nett und günstig

Wrack der "Inger Klit" - Wk.Nr.: 1259

von Thomas Krimm (rev. 1/96)

Lage: Flensburger Föhrde, Position 54°49.47'N 09°45.09'E
Tiefe: 15 - 25 m
Sichtweiten:
Info: Das Wrack des dänischen Kümo "Inger Klit" (ca. 57m lang ), befindet sich auf Position 54°49.47'N 09°45.09'E, auf einer Tiefe von 15-25 m. Hier versank die "Inger Klit" im März 1980, im dichten Nebel, nach einer Kollision mit dem deutschen Frachter "Lina von Bergen". Die "Inger Klit" fuhr leer, sie führte lediglich Schrott als Ballast im Laderaum. Ihr Untergang soll sich binnen weniger Minuten ereignet haben.
Eine gewisse Problematik ergibt sich aus ihrer Position, mitten in der Fahrrinne der Flensburger Förde, es ist daher unbedingt erforderlich, nur an den Bojen wieder aufzutauchen. Gelegentlich trifft man hier auf Strömungen, die Sicht ist aufgrund der Bodenbeschaffenheit meist mäßig, jedoch direkt am Wrack etwas beßser.
Der Laderaum sieht etwas trostlos aus, da nur mit Ballast gefahren wurde. Auf Backbordseite, knapp vor den Brückenaufbauten, kann man noch den Riß in der Bordwand erkennen, der nach der Havarie zum Untergang geführt hat Diese Seite ist über und über mit Wirbellosen bewachsen. Das Heck des Wracks ist der weitaus intereßsantere Teil der "Inger Klit". Die hier befindliche Brücke kann gefahrlos durch die Seitentür betaucht werden. Weiter in das Wrack vorzudringen ist nicht ratsam - in einigen tiefer gelegenen Räumen ist bereits die Decke eingestürzt. Außerdem besteht die Gefahr, sich versehentlich im aufgewirbelten Schlick einzunebeln und ohne Führungsleine den Ausgang nicht mehr zu finden! Der Schlickboden der Flensburger Förde ist in ständiger Bewegung, er hat das Vorschiff des Wracks bald endgültig verschlungen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann der vordere Teil der "Inger Klit" restlos verschwunden sein wird. Man erreicht die "Inger Klit" am besten per Boot. Auskünfte hierzu erteilt sowohl die Crew des Tauchcenter Eckernförde Tel.: 04351 - 5664, wie auch der "Bubblewatcher Tauchservice" Tel.: 0161 - 5404808.
Weitere Informationen sind nachzulesen in "Tauche" Novemberausgabe 1995, "Wracktauchen in der Ostsee", Stefan Bähr, Jahr Verlag. Für den Notfall stehen folgende Einrichtungen zur Verfügung: Seefunkdienst Rügen-Radio 01 30 80 03 22 (Gesprächsanmeldung für Schiffe in der Ostsee); Schiffahrtmedizinisches Institut der Marine, Dres. van Laak + Ameling, Bundeswehrkrankenhaus Kiel Tel.: 0431- 5409-1711 o. 5409-1715; Polizei/Notruf 110; Feuerwehr 112.

Kitzeberg

Moenkeberg

Noer, Eckernförder Bucht

von Thomas Krimm und Tim Knaack (rev. 5/97)

Lage:Von Eckernförde über die B76 in Richtung Kiel, von dort abbiegen auf die Bundesstraße 503 in Richtung Kiel-Holtenau, Surendorf, Aschau. Nach ca. 7km erreicht man die Ortschaft Noer und biegt nach links in diese ab. Der Beschilderung in Richtung Campingplatz folgend, gelangt man nach ca. 700m an eine Gabelung der man nach links (also nicht zum Campingplatz) bis zu ihrem Ende folgt. (Sackgasse, keine Wendemöglichkeit!). Der Einstieg befindet sich unmittelbar am Ende der Straße und ist zu Fuß (200m) auch mit Ausrüstung bequem zu finden.
Tiefe: ~ 7-10m
Sichtweiten: stark windabhängig 2-7m (bei Ostwind nicht empfehlenswert)
Info: Am Einstieg feiner Sandstrand der in ausgedehnte, dichte Seegraswiesen übergeht. Flache, langsame Tiefenzunahme, für Anfänger (Ausbildung) absolut geeignet, für Fortgeschrittene mit Lust an marinem Leben ein ruhiges, interessantes, ergiebiges Tauchgebiet (UW-Photographie!!). Große bewachsene Betonklötze bieten Unterschlupf für diverse Fischarten und ihre Brut. Wegen der geringen Unterströmung, findet man hier auch im Hochsommer noch immer ausgedehnte Seegraswiesen mit ihrem typischen Leben.
Nächste Füllstation in Eckernförde beim Tauchcenter Eckernförde, Jungfernstieg 69, Tel. : 04351-5664, tägliche Öffnungszeiten: Mo-Fr 14 -18:00 Uhr, Mo+Fr 10-12:00 Uhr, Sa 10-13:00 Uhr, Sonn- und Feiertags 10-11:00 Uhr. Fülltermine für Größere Gruppen auch außerhalb dieser Zeiten und nach vorheriger Absprache möglich!! Hier werden auch begleitete Tauchgänge in die Umgebung angeboten!
Notfall: Das nächste Telefon findet man in den an die Straße grenzenden Häusern, der nächste öffentliche Fernsprecher befindet sich am Ortseingang Noer oder auch am Campingplatz! SAR-Leitstelle Glücksburg 04631-6013 o. 04631-666475/6; Schiffahrtmedizinisches Institut der Bundeswehr 0431-5409-1711 o. -1715 (nach dem diensthabenden Taucherarzt fragen); Polizei 110; Feuerwehr 112.

Osterholz

von Svend Petersen (rev. 1/97)

Lage: Osterholz nahe Langballig/Flensburger Außenförde; Zunächst geht es von Flensburg auf die Nordstrasse(B199) in Richtung Kappeln. Nach ca. 15km kommt der Ort Streichmühle, hier biegt man von der B 199 links auf die K 97 in Richtung Westerholz ab. Nach ca. 4 Km rechts abbiegen(kurz vor der Mühle) und dem Wegweiser "Dollerupholz" folgen, dann in die erste Straße links abbiegen und dieser folgen bis das Schild Osterholz kommt. Von hieraus folgt man erst einer Asphaltstraße später einem Plattenweg, der in einer Sackgasse führt, bis dieser nach 1 Km endet. Nun sollte man auf einem Grünparkplatz für ca. 3 Autos stehen.
Tiefe: 0 - 8 m
Sichtweiten:
Info: Bei starken Ostwind herrscht meist schlechte Sicht. Nachdem man sich angerödelt hat, geht's vom Parkplatz ca. 150 m zu Fuss durch einem Wald zum Wasser. Vorsicht, da der Pfad abfällt "Rutschgefahr".
Das Tauchgebiet "Osterholz", bietet schon ab dem Flachwasserbereich einige interessante Eindrücke. Das Flachwasser beginnt mit mehren kleinen Steinen/Felsen und Seegraswiesen, die sich bis in eine Tiefe von ca. 5 m fortsetzen. Ab einer Tiefe von 2 - 8 m sind dann auch viele größere Felsen/Findlinge (Manns hoch) zu finden. Durch den immer wechselnden Grund ist die Lebensvielfallt an Fischen und Pflanzen höher als an anderen Stellen der Flensburger Außenförde, so daß auch Unterwasserfotografen immer ein passendes Motiv finden. Da der Grund sehr langsam abfällt, ist eine gute Kondition von Vorteil, da man eine Strecke von mehreren 100 m zurücklegen muß um eine Tiefe von 8 m zu erreichen.

Strande

von Holger (rev. 2/97)

Lage:Kieler Förde - Strande
Info: Strande Zwischen dem Olympiahafen Schilksee und dem Strander Sportboothafen ist ein hervorragender Einstieg in die Fluten der Ostsee. Vom gebührenpflichtigen Parkplatz (2.-DM/5h) ca: 100 m bis zu Strand. Dort kann man auch als Anfänger bequem ins Wasser steigen,was das Revier auch für die ortsansässigen Tauchschulen attraktiv macht. Südlich befindet sich die Schilkseer Aussenmole (aufgschüttete Natursteine) wo das Wasser zwar nur ca. 8 m tief ist aber wenn man an der Außenmole bleibt, kann man Annemonen, Krebse, Seesterne, Seehasen, Dickhörnige Seerosen und Aale sehen.
Achtung: Im Sommer ist eine Alpha-Flagge ratsam, da durch die Sportboote unangenehme Zwischenfälle vorkommen können! Mir sind allerdings keine bekannt.
Eine Tauchschule ist ca.10 Autominuten entfernt wo man werktags bis 18.00 Uhr und Sonnabends bis 13.00 Uhr die Flaschen wieder füllen lassen kann.

Surendorf

Dänemark

Gammel Albo (DK)

Middelfahrt (DK)

Schwimmdock Sonderborg Hafen (DK)