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Hamburg


Hohendeicher See

von Margrit Vöge (rev. 04/96).

Lage: A1 bis Hamburg-Moorfleet; dann 1. Straße links (Brenner Hof) bis zur Tatenberger Schleuse (ca. 1 km); nächste Straße rechts (Ruschorter Hauptdeich, ca. 8 km). Linkerhand ist dann der See.
Tiefe: 19 m
Größe: 62 ha
Temperatur:17-21°C (Sommer, Oberfläche), 12-13°C (unterhalb der Sprungschicht).
Sichtweiten: 1 m (Herbst bis Frühjahr) bis 5 m (im Sommer).
Info: Der See ist 1962 nach der Flutkatastrophe durch Kies- und Kleiabbau im Zuge des Deichneubaus entstanden; als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Er ist langgestreckt in nordwest-südöstlicher Ausrichtung. Der hintere, mit Bojen abgetrennte Seebereich ist das (zugelassene) Tauchrevier.Hier befindet sich auch der mit einer Taucherfahne markierte Unterwasser-Iglu der Hamburger Polizei-Tauchgruppe. Der restliche See ist Surfern und Seglern vorbehalten. Die Grundwasserverhältnisse werden vom Wasserstand der Elbe beeinflußt. Hin und wieder findet man Wollhandkrabben und Flundern- Erinnerungen an die Entstehung des Sees! Weiter sind u. a. Barsche, Hechte, Zander und Karpfen zu sehen, auch der Amerikanische Flußkrebs. Die Wasserpflanzen sind mit 12 Arten vertreten: 2 Armleuchteralgen (Chara vulgaris und Nitella opaca), 4 Laichkrautarten (Krauses L., Kammförmiges L. Durchwachsenes L. und Kleines L.), Nuttalls Wasserpest, Ähriges Tausendblatt, Rauhes Hornblatt, Spreizender Wasserhahnenfuß sowie gelegentlich ein Moos (Amblystegium riparium) und der Wasserknöterich. Die Kanadische Wasserpest wurde vor mehreren Jahren durch Nuttalls Wasserpest verdrängt. Liegefläche, Toiletten und Imbißbuden sind vorhanden.