Echinger Weiher, Ilsesee, Starnberger See, Tegernsee, Walchensee
ergänzt von Reiner Bohmwetsch (rev. 8/98)
Lage: A9 München - Nürnberg bis Ausfahrt Eching,
dann weiter nach Eching, dann an der 1. Ampel rechts Richtung Günzenhausen.
Nach der 2. Brücke ist auf der rechten Seite eine Einfahrt.
Tiefe: max. 9 m
Temperatur: ca. 14°C (16°C / 9° C im Juli)
Sichtweiten: 10 m - 30 m
Seehöhe: 460 m
Info: Der Echinger Weiher ist ein Grundwassersee, der im Winter zwar nie zufriert, aber sich im Sommer auch nicht besonders erwärmt. Er wartet mit normalerweise sehr guten Sichtweiten auf und hat einen schönen
Unterwasserbewuchs (hauptsächlich Armleuchteralgen). Kein sehr großer
Fischbestand wobei ich aber schon Rotaugen, Weißfische, Karpfen,
Forellen und Saiblinge dort sehen konnte. Vor kurzem wurden zwei sehr große Karpfen in den See eingesetzt.
Um den See rum finden sich ausreichend Liegeflächen (Wiesen) mit Schatten. Das erste mal
empfindet man den Geräuschpegel der nahen Autobahn als störend. An Wochenenden befindet sich normalerweise eine mobile Tauchbasis am See, dort kann auch Ausrüstung ausgeliehen werden. Flaschenfüllungen sind nicht möglich, aber Flaschen können ausgeliehen werden (am besten vorher anrufen und fragen). Für Ausbildungszwecke befinden sich 5 Plattformen im See.
Das Parken am See ist verboten. Zum Be- und Entladen kann man kurz an den See fahren, ansonsten parkt man das Auto am besten vorne am Feldweg parallel zur Straße. Für den See ist eine Tauchgenehmigung vom Pächter erforderlich. Die Tauchgenehmigung kostet 15 DM, es sind auch Jahreskarten zu 95 DM erhältlich.
Am Echinger Weiher befindet sich seit kurzem ein "Tauchscheinautomat" (ähnlich einem Parkscheinautomat) direkt an der vorderen Einstiegsstelle am Schotterweg, bei dem man sich vor Ort zu jeder Zeit eineTauchgenehmigung herauslassen kann. Es sollte genügend Kleingeld mitgenommen werden, da der Automat leider keine Scheine annimmt. Die Tauchgebühr beträgt nach wie vor 15 DM pro Person.
Für nähere Information und Tauchgenehmigung: Martin's Dive Center, Martin Zaglauer, Tel: (089) 3174555.
von Gernot Saborowski , ergänzt von Günter Mayerhauser (rev. 08/96).
Lage: Aus München über Stuttgarter Autobahn (A 8), Abfahrt Dasing, auf die B300 Richtung Friedberg, bei Augsburg Hochzoll links auf die B2 Richtung Mering. Nach langer Rechtskurve rechts Richtung Königsbrunn. Bei T-Kreuzung rechts (Lechstrasse). Kurz nach der Linkskurve ist rechts ein großer Parkplatz.
Tiefe: Max. Tiefe: ca. 15 m
Temperatur:Im Sommer an der Oberfläche bis zu 23 Grad, Am Grund selten über 8 bis 10 Grad
Sichtweiten: 2 bis 10 m
Info:
Einstieg: Am Besten Süd-Ost-Ecke, es darf nur an zwei Stellen ins Wasser gegangen werden.
Typ: Badeweiher im Erholungsgebiet Lautersee/Ilsesee, also auch Liegewiese für Nichttaucher
UW-Welt: Sehr bewachsen mit viel grün; etwa in der Mitte "Kiessäule" von 3m Durchmesser und 3 m Höhe. Hechte, Barsche, Aale im Frühjahr Kugelalgen.
Übungssee der Augsburger Tauchschulen
Es darf zum Eistauchen kein Loch in die Eisdecke geschlagen werden sondern nur natürliche Öffnungen benützt werden. Laut Amtsblatt der Stadt Augsburg Nr 30, vom 11.8.95 ist das Tauchen waehrend der Badesaison (15.5. mit 15.9) an Sonn- und Feiertagen in der Zeit von 11 bis 16.30 Uhr nicht erlaubt. Das Tauchen ist bis zwei Stunden nach Sonnenuntergang erlaubt. Dieses Amtsblatt hängt zur Zeit auch an den Hinweistafeln am Ilsesee aus. Weitere Infos sind auch bei den örtlichen Tauchshops zu haben. Bitte haltet diese Verordnung auch ein, denn das Wassrwirtschaftsamt läßt nicht mehr mit sich spaßen und wenn noch ein paar Beschwerden kommen wird dieser schöne Tauchsee sonst noch gesperrt.
(rev. 5/96)
Lage: B11 München - Freising (Ausfahrt Freising Süd
auf der A92 Deggendorf-München) , in Achering links abbiegen
Richtung Pulling, nach ca. 3-4 km rechts abbiegen zum See (Schild Imbiss
am See). Der Pullinger Weiher liegt in einer Kiesgrube.
Tiefe: max. 14 m
Temperatur: 21°C/14°C
Sichtweiten:ca. 5 m
Seehöhe: 460 m
Info: Der Pullinger Weiher befindet sich in einer
Kiesgrube. Die Unterwasserformationen die durch den Kiesabbau enstanden
sind ("Hügel und Täler") sind sehr schön zu betauchen.
Der Grund ist mit einer "Wiese" aus Armleuchteralgen bedeckt. Man kann
unterschiedliche Fischarten und viel "Krabbelgetier" beobachten. Bei
Nachttauchgängen kann man sehr viele Aale beobachten. Das
"Ambiente" des Sees ist nicht sehr schön. Es gibt kaum vernünftige
Liegeflächen, es ist sehr staubig dort und die vielen startenden
Flugzeuge tragen sicher nicht zu einem ruhigen Aufenthalt dort bei.
Tauchgenehmigung ist offiziell erforderlich und ist erhältlich
im Kiosk "Imbiß am See". Der Preis beträgt 15 DM
von Uwe Jäckel (rev. 11/97).
Nun zum Tauchplatz:
Die
Wasserwacht liegt direkt an der Steilwand d.h. die Steilwand
beginnt in 13m und geht recht ordentlich runter. Man muß sich
das so vorstellen das eine kleine Felssteilwand ziemlich
gerade runter geht, dann ein kleiner Absatz kommt, meist nicht
mehr als ein bis zwei Meter und dann gleich die nächste
"kleine Steilwand" u.s.w.. Die Tiefe des Tauchplatzes wird auf
ca.80-100m geschätzt(habe ich mal gehört!?). Für normale
Sporttaucher ist bei 40-45m Schluß.
Aber jetzt zum tauchen:
Ich schlage vor sie gehen direkt bei der
Wasserwacht rein. Tauchen dann so leicht links schräg runter
auf 15m. Da angekommen in 15m Tiefe bleiben und links, das
heißt parallel zum Ufer langschwimmen. Nach ca. 3-5min kommt
die Steilwand und der Adrenalinspiegel steigt gut an, wenn man
sich über die Kante in das schwarze Nichts fallen läßt. Die
Lampe nicht vergessen, da bei 20m nur noch wenig Licht da ist.
Ich würde nun auf ca.30-35m gehen und die Wand zu meiner
linken nehmen(also selbe Richtung wie oberhalb der Kante). Da
bei dieser Tiefe schnell die Nullzeit zu ende ist, ist es
ratsam so leicht steigend die Wand hochzutauchen. In den
vielen Felsritzen kann man einige Aale und auch Aalruthen
sehen. Überall sieht man den Flußbarsch und ein paar
Rotfedern. Seltener sind Forellen. Die sogenannte
Dreikantmuschel "Made in USA" sieht man Überall, unsere
Flußmuschel dagegen ist sehr selten geworden-aber sie ist DA.
Sie kommen irgendwann wieder an die obere Kante von der
Steilwand, nun tauchen sie etwas unterhalb der Kante zurück,
bis die Kante wieder nach unten abbricht. Wenn Sie beim
zurücktauchen Sich immer etwas unter der Kante halten, können
Sie tolle Überhänge und tolle Muschelkolonien sehen. So bei
14-16m aus der Wand raustauchen und bei 5m einen
Sicherheitsstop machen dann noch etwas höher gehen so auf 3m
und nun zurück zum Einstiegsort. Sie können sich recht gut
daran orientieren, wenn rechts eine schiefe Plattform kommt
noch 5 Meter gerade aus und dann austauchen.
Aber nun zum
Tauchplatz:
Wie schon beim Tauchplatz "Wasserwacht"
beschrieben taucht man in die Steilwand ein, nur taucht man
jetzt wenn die Steilwand erreicht ist nicht links sondern
rechts. Jetzt gehst Du auf etwa 40m Tiefe und tauchst immer
rechts (Wand ist auf der rechten Seite). Du mußt die Tiefe
genau einhalten da, das Kreuz auf 39.5m liegt. Wie Du an den
Tiefen erkennen kannst ist das kein Tauchgang für Anfänger.
Vergesse auch nicht Deine Nullzeit und Dein Luftvorrat ständig
zu kontrollieren. In dieser Tiefe ist eine 12er Flasche sehr
schnell leer und Du hast ein Problem!! Aber nun zurück zum
Tauchen. Nach etwa 3-5min.in die Richtung schwimmend, kommt
die Steilwand von oben abfallend auf ca.40m in diesen
-Dreieck- sieht man das Kreuz. Das Kreuz ist umgekippt so das
es auf der Seite liegt und ein bißchen wie ein "Achtung
Bahnübergang" Schild aussieht. Das Kreuz ist aus Holz und in
der Mitte mit einer Schnur zusammengebunden. An dieser Stelle
wurden schon des öfteren kapitale Aalrutten gesehen. Jetzt
tauchst du die Steilwandkante Richtung aufwärts also Wand
links von Dir. In etwa 20 m angekommen gehst Du raus aus der
Wand und Tauchst in Richtung Oberfläche. Vergesse den
Sicherheitsstop auf 5m nicht. Wenn Du Deko hast (auf dem
Tauchcomputer)mache sie ordentlich und gebe noch ordentlich
Sicherheitszeit auf 3m dazu. Hast Du das geschafft kannst Du
auftauchen.
Aber nun zum Tauchgang.
Wenn Sie dem Trampelpfad, der
runter zum See führt, weiter ins Wasser folgen, beginnt in
etwa 50 cm Wassertiefe eine Eisenkette, die in ca.15m Tiefe an
einen Betonklotz endet. Dort angekommen tauchen Sie nach
rechts, nach etwa 15-20m beginnen die Felsformationen die
teilweise sehr steil runter gehen. Diese Felsformationen sind
von einer Tiefe von 15-40m zu sehen und sind etwa 60m lang
(fällt immer tiefer ab später). Mann sollte bei dem Tauchgang
öfter mal in eine Felsspalte schauen, es gibt dort viele Aale.
Erkunden Sie die Felsen selbst (keine bestimmte Tauchrute).
Der Ausstiegspunkt ist wieder die Kette. Viel Spaß beim
Erkunden.
Lage: A95 München - Garmisch-Partenkirchen bis Ausfahrt Kochel am See, dann weiter nach Kochel, in Kochel Richtung
Walchensee.
Tiefe: >40 m
Temperatur: ca. 8°C
Sichtweiten: 0-10 m
Seehöhe: 803 m
Karte mit Tauchverboten für Walchensee, Kochelsee und Sylvensteinstausee.
Info: In Einsiedl (im Gasthof Einsiedel, der südlichste
Punkt des Walchensees befindet sich eine Tauchbasis mit Füllstation.
Dort sind Tiefenkarten des Sees mit eingezeichneten tauchplaetzen
erhältlich (Tauchbasis Walchensee, Einsiedel, Einsiedl 1, 82432
Walchensee, Tel. (08858) 381). Der Walchensee liegt in einem
Landschaftsschutzgebiet. Motorbetriebene (Unter-)Wasserfahrzeuge sowie
der Betrieb von Kompressoren um den ganzen See herum ist verboten. An
vielen Stellen gibt es Park- und Zufahrtsgebote, die auch überwacht
werden.
Galerie
An der Straße zwischen Urfeld und Walchensee gelegen, befindet sich eine auf 200 m Tiefe abfallende Steilwand. Dort befinden sich auch mehrere Autowracks.
Steinbruch
An der Mautstraße von Einsiedel nach Niedernach gelegen findet man an diesem bis zu 50 m tiefen Tauchplatz interessante Felsformation.